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Interview mit dem Escape Room Macher Teil 4

Atomarer Ausbruch Escape Game Dorsten

Teil 4 / 5 des Interviews

Zum 01.10. eröffnete dann auf 200 qm der zweite Raum „Atomarer Ausbruch“. War das eine Fläche, die auch bei der Übernahme schon zur Verfügung stand?

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Den Bereich hatte auch schon der Hammer Escape Room, wo dieser Raum kurzzeitig für Firmenevents geöffnet hatte. Aber der alte Raum hat nichts mit dem aktuellen Raum zu tun. Wir haben baulich vieles verändert, ein neues Büro eingerichtet und erweitern aktuell nochmals, um das immersive Erlebnis noch intensiver zu gestalten.

Wir arbeiten auch hier mit Gerüchen, es riecht ein klein wenig nach Chlorgas, wir haben Schießpulvergerüche. Dazu eine imposante Soundkulisse, dass man meinen könnte, draußen findet tatsächlich ein atomarer Schlagabtausch statt. Hubschrauber, Bombeneinschläge. Genau wie ich es mir vorstelle, eine perfekte Immersion zu schaffen, weil ich die Leute für die Zeit in unseren Räumen aus ihrem Alltag abholen möchte.

Geheimdepot Escape Game

Bis zu 24 Spieler*innen können an dieser selbsternannten „Escape Room Revolution teilnehmen“? Spielen sie in mehreren Teams gegeneinander?

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Die Gruppe wird am Anfang voneinander getrennt, alle durchleben das Gleiche, jedoch in unterschiedlichen Räumen. Es ist ein Versus-Spiel mit sechs identischen Räumen. Wenn sie aus diesen Räumen entkommen sind, kommen sie in einen großen Gemeinschaftsraum, hier unterscheidet sich das Spiel von herkömmlichen Escape Rooms, es geht darum, eine Reihenfolge herauszufinden, interaktiv mit dem Schauspieler zu sein, damit man dann zum eigentlichen Ziel kommt.

Die große Gruppendynamik macht das Spiel gerade im zweiten Teil erst richtig interessant. Man muss sich das so vorstellen, wir haben den ersten Teil des Abenteuers, das ist wirklich noch Generation I mit Rätseln und Schlössern. Ganz altmodisch. Und im zweiten Teil geht es dann mehr in Richtung High Tech. Der Spielleiter muss die Gruppendynamik dann immer sehr gut einschätzen können, dass alles im Fluss bleibt.

Wir haben den aktuellen Lockdown genutzt, um nochmal umzubauen, noch mehr Fläche dazu zu nehmen und das Ende noch opulenter zu gestalten. Und da muss ich einfach auch noch erwähnen, dass wir da auch durch unseren Vermieter, eine Stiftung, wirklich große Unterstützung erfahren und er uns wirklich alles möglich macht.

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